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eins.

Manchmal glaube ich,
ich habe zuviele Gesichter und immer,
wenn sich dir eines geöffnet hat,
wirst du von einem anderen betrogen.
8.3.10 14:05


zwei.

Der Kopf, eine Bombe.
Das Herz, ein Wecker

es schreit mich an.
9.3.10 17:21


drei.

Wir haben alle unsere Monster.
Ich glaube mein Monster ist die Wahrheit.
10.3.10 11:16


vier.

Wie könnte ich erklären, wie ich fühle,
wenn jede falsche Deutung der Worte
einen Sturm entfachen könnte ?

Wir drehen uns im Kreis, bis mir ganz schlecht ist.
Der Magen routiert, rebelliert und scheint urplötzlich einfach inne zu halten. Jedes Wort zerrt an mir.
Wir verdrehen Worte, biegen sie zurecht, wie Kinder die rohe Knetmasse. Formen Dinge, die es nicht zu geben scheint, um sie zwei Minuten später wieder zu erschlagen.
Ich habe getobt, geschrien, bis mir der Rotz nur so aus dem Gesicht lief. Dann kam die Wut, die Enttäuschung, die Leere und dann kam nichts. Taub. Stumm.

Das taube Gefühl hüllt mich ein und lässt sogar ein bisschen Euphorie zu. Während München an mir vorrüberzieht, kreisen die Gedanken.
Der Gedanke, dass es vorbei ist, scheint durch die Wut und die Enttäuschung erträglich zu sein. Aber als ich einen Schritt weitergehe, überkommt mich eine Beklemmung, die mir die Tränen in die Augen treibt.
Ich werde sie nie wieder sehen.

Ich schiebe alles zur Seite, wecke die vertraute Seele und entlasse sie eineinhalb Stunden später in den verdienten Schlaf.
Sie findet die richtigen Worte, ohne viel zu sagen. Hört zu. Ist da.

Mein Schlaf ist unruhig, aber vorhanden

Der Tag beginnt früh. Sechs Uhr.
Ich liebe es, wenn die Nacht taumelt.
Gebe mich der Musik hin, den Geräten und dem Schweiss.
10.3.10 11:40


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