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zweitausendzehn / drei / Der geteilte Himmel von Christa Wolf

Gerade in der Mitte des Buches angelangt enttäuscht es mich, wie die Geschehnisse vor meinem geistigen Auge geradezu dahin zu plätschern scheinen. Ist mir auch gerade einer der Hauptcharaktere, Manfred, etwas zu wieder. Ich kann ihn nicht greifen, mal arrogant und verräterisch von oben herab, mal verträumt und geradezu weise.
Ich liebe eine Lampenszene.
Schiffsbrüchig und alleine sind wir ja schließlich alle schoneinmal gewesen.

"Eines Nachts wurden sie von Regentrommeln auf dem Dach geweckt. Sie traten ans Fenster und atmeten gierig die frische, feuchte Luft. Sie streckten die Arme hinaus und zogen sie naß und kühl wieder herein, sie spritzten sich dir Tropfen ins Gesicht ... Auf einmal blinkte ein Licht über dem Fluß auf, schwach, aber unverkennbar. Aufgeregt griff Rita nach der Tischlampe, hielt sie hoch ins Fenster, knipste sie an, aus, an, aus.
`was tust du ?´ fragte er. `Dort draussen auf dem Meer ist unser Kahn. Er gibt Notsignale. Wir erwiedern seine Zeichen. Manfred nahm ihr die Lampe ab, hob sie hoch und liess sie brennen ..."
20.3.10 11:48
 


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