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einundfünfzig.

Ich lese unsere letzten Worte.
Das ganze ist nun über drei Monate her.
Die Worte setzen sich in meinem Kopf fest,
rühren alles herum. Ich muss raus.
Laufe so lange durch die Nacht und den Regen,
bis das Wasser mir aus den Schuhen läuft
und aus den Augen.


"What you feel
When I dance with you
Can't be real
Because my love is gone for you

I know it hurts
But what can I do
Believe it hurts me too"

Mein Heldenmädchen kommt früher heim als erwartet,
wir reden noch lange über den Antrag,
über die vermeintlichen Erwartungen und
über das, was meinen Kopf so schwer werden lässt.
Dann schlafen wir ein.
Sie zweifelt nicht,
nicht an mir, nicht an uns, ist einfach da
und das ist gut so.

Das mit den Metastasen schlägt mir auf den Magen und die Eisentablette tut den Rest dazu.
Ganz wund fühlt sich alles an.
In meinem Bauch, in meinem Kopf.
Die Nacht verbringe ich wieder alleine und es fühlt sich so an,
als wär sie schon Wochen lang weg.

Als ich heim komme, steht vor dem Fernseher eine Karte.
Ich habe die besten Freunde der Welt.
2.9.10 11:43
 


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