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abtauchen.

zweitausendzehn / sechs / Der Schatten des Windes von Carlos Ruiz Zafón

"Unter dem gelben Licht der Tischlampe tauchte ich in eine
Welt von Bildern und Gefühlen, wie ich sie nie zuvor kennengelernt hatte. Figuren, die mir so wirklich erschienen wie meine Umwelt, saugten mich in einen Tunnel von Abenteuern und Geheimnissen hinein, dem ich nicht mehr entrinnen mochte. Seite um Seite ließ ich mich vom Zauber der Geschichte und ihrer Welt einhüllen, bis der Morgenhauch über mein Fenster strich und meine erschöpften Augen über die letzte Seite glitten ...
5.6.10 22:58


zweitausendzehn / fünf / Toms Weg zum Mars von Tom Becker

"Wenn es stimmt, dass Männer vom Mars kommen, dann hat Tom einen weiten Weg vor sich. Bei Tom ist dem Chef nämlich ein unglückliches Missgeschick unterlaufen. Irgendwie ist sein Y-Chromosom bei seiner Zeugung abhanden gekommen und dafür hat sich ein zweites X-Chromosom eingeschlichen, was für Tom die Folge hatte, dass er als Mädchen geboren wurde.
Tom findet das natürlich nicht besonders witzig, denn er fühlt sich trotz körperlich eindeutig weiblicher Ausstattung als Mann. Deshalb stellt er oft Fragen an sein Schicksal. Doch anstatt ein Leben lang Trübsal zu blasen, macht er sich auf den mühseligen Weg zum Mars, um endlich als Mann zu leben.
Wie Menschen mit dem Thema Transsexualität umgehen, egal ob sie betroffen sind oder nicht, fand Tom letztendlich spannend genug, um es niederzuschreiben."
22.5.10 11:53


zweitausendzehn / vier / Marsmädchen von Tamara Bach

" ... ich denke nach, was ich ihr erzählen könnte,
ich will ihr soviel sagen und ich will soviel von ihr wissen,
so viel, aber mein Mund ist trocken, meine Gedanken bleiben
in meinem Kopf und finden den Weg nicht nach draussen.
Ich fühle mich so wohl, bitte nicht reden.
Lass einfach alles so ... "
26.3.10 16:38


zweitausendzehn / drei / Der geteilte Himmel von Christa Wolf

Gerade in der Mitte des Buches angelangt enttäuscht es mich, wie die Geschehnisse vor meinem geistigen Auge geradezu dahin zu plätschern scheinen. Ist mir auch gerade einer der Hauptcharaktere, Manfred, etwas zu wieder. Ich kann ihn nicht greifen, mal arrogant und verräterisch von oben herab, mal verträumt und geradezu weise.
Ich liebe eine Lampenszene.
Schiffsbrüchig und alleine sind wir ja schließlich alle schoneinmal gewesen.

"Eines Nachts wurden sie von Regentrommeln auf dem Dach geweckt. Sie traten ans Fenster und atmeten gierig die frische, feuchte Luft. Sie streckten die Arme hinaus und zogen sie naß und kühl wieder herein, sie spritzten sich dir Tropfen ins Gesicht ... Auf einmal blinkte ein Licht über dem Fluß auf, schwach, aber unverkennbar. Aufgeregt griff Rita nach der Tischlampe, hielt sie hoch ins Fenster, knipste sie an, aus, an, aus.
`was tust du ?´ fragte er. `Dort draussen auf dem Meer ist unser Kahn. Er gibt Notsignale. Wir erwiedern seine Zeichen. Manfred nahm ihr die Lampe ab, hob sie hoch und liess sie brennen ..."
20.3.10 11:48


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